Tag 1 Canyoning

Ein Wochenende im Ötztal

Canyoning -lt. Wikipedia auch Schluchteln genannt :)

 

Also zusammengefasst wird gewandert, abgeseilt, geklettert, gerutscht, geschwommen und gesprungen - wobei letzteres, nach mehrmaligen Erkundigungen seitens Melanies-  auch optional ist. Alles was der Gebirgsbach, die imposanten Schluchten und Tümpeln in den ausgewaschenen Felsen so hergeben wird durchquert.

 

Es gibt viele Anbieter für Canyoning hier im Ötztal.

Wir haben uns für die Outdoor Professionellen - Feel Free entschieden.

 

Eine mittelschwere Tour "Explorer Sporty" im Alpenrosen Klamm im Ötztal bei Ötz. (near the one and only Ötzi-Dorf)

 

 

Die Firma stattet dich vor Ort komplett aus , vom Neoprenanzug, Klettergurt über Schuhe und Helm. Mit einem Shuttle fährt man hoch zur Klamm und bekommt  dann oben die notwendigen Instruktionen. Ein ganz dickes Plus für Feel Free, die auf ihren Touren eine Kamera mit dabei haben und man so seine waghalsige Expedition für die Nachwelt festhalten kann.

 

Man sieht es uns wahrscheinlich nicht an :-P  aber...wir machen das zum ersten Mal. Demnach ist die Tour auch für Anfänger geeignet!

Gleich die erste Hürde war das Abseilen von einer Brücke in die Schlucht. Melanie konnte es nicht glauben, jedoch nach lautstarken Wortgefechten aber souveräner Haltung des Guides hat sie sich dann doch von ihm abseilen lassen. ;P  Ein Wahnsinnsgefühl, steht

man dann unten in der Schlucht und blickt nach oben.

Is schon was ganz anderes, so ne natürliche Wasserrutsche - die sich der Gebirgsbach über Jahrtausende gegraben hat! Brutal sche! Und auch gar nicht so leicht wie´s aussieht, vor allem wenn man sich beim Wassereintauchen normalerweilser die Nase zuhalten muss.

 

Jetzt war es soweit - Springen oder nicht springen. Unser Guide erklärte genau wo wir hinspringen sollen und ließ uns auch viel Zeit, so dass mehrere Anläufe auch kein Problem waren. Springt man dann endlich ist es wirklich ein "FEEL FREE" Gefühl! Das können wir nur bestätigen, auch wenn uns teilweise die Pumpe ging.

 

"Canyoning - eine wahre Begegnung mit der Natur und sich selbst."

 

(Wie bereits erwähnt, Springen war optional, ansonsten muss man auf jeden Fall bereit zum abseilen, rutschen und klettern sein.)

Am Ende, nach den tosenden Wasserfällen, steilen Wänden und dem Eintauchen in das kühle Gebirgsnass organisierte Feel Free ein gemütliches Zusammensitzen am Lagerfeuer, welches für ein familiäres Ambiente sorgte statt einer kommerziellen, touristischen Massendurchschleusung. Es scheint fast unwirklich dies zu erzählen....auf der Lichtung neben dem Lagerfeuer standen freilaufende Haflinger am Ufer des Baches. Und nein - wir waren nicht die einzigen die das gesehen haben :-D

Facts:

Wir haben 84 Euro pro Person bezahlt. Die Explorer Sporty Tour ist für sportliche Einsteiger und mit einer Dauer von ca. 4-5 Stunden angesetzt. Die Zeitangabe beinhaltet jedoch auch das ganze Drum Herum. Die Tour ist mit einer sportlichen Grundkondition gut zu schaffen, jedoch sollte man schon schwindelfrei sein. Die Sprünge liegen lt. Angabe bei 3-5m, fühlen sich jedoch in der Natur höher als im Schwimmbad an. Es war ne wahnsinns Gaudi und die Erfahrung wert. Der Guide war eine tolle Mischung aus Einfühlungsvermögen und Herausforderung und wir fühlten uns jederzeit sicher und in qualifizierten Händen.

 

Anmerkung: Es ist sehr wichtig, mit seinem Guide ein gutes Gefühl zu haben, denn es gilt immer Safety first,  v.a. beim Canyoning sollte man niemals ohne Guide losziehen!

 

 

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